In der Hoffnung, dass der eine oder andere Aktionär der WELEDA diese Zeilen liest, möchte ich hier einige Fragen auflisten, die ich dem Verwaltungsrat stellen würde wenn ich Aktionär wäre.
Diese Fragen wären:
Diese Fragen wären:
- Wie hoch ist das Gehalt der Geschäftsleitung und des oberen Managements?
- Ist das Gehalt des Managements ganz oder teilweise vom Umsatz oder vom Jahresergebnis abhängig, d.h. gibt es ein Fixum plus Bonus und von welchen Ergebnissen ist der Bonus abhängig?
- Gibt es Bonuszahlungen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Wenn ja, in welcher Höhe und nach welchen Kriterien?
- Wie hoch ist die Fluktuation bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern?
- Aus welchen Gründen verlassen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die WELEDA? Gibt es arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen? Wenn ja, wie viele?
- Wie ist das Durchschnittsalter der ausscheidenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?
- Welche Qualifikationen haben ausscheidende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?
- Diese Zahlen sollten auf die einzelnen Betriebe sowie auf das "Headquarter" in Basel aufgeschlüsselt werden.
Dass dazu noch altgediente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlassen werden - aus welchen Gründen auch immer - macht die Situation sicher nicht leichter.
Statt aber jetzt zu resignieren, wäre es wichtig, nach vorne zu sehen und dem neuen CEO eine Chance zu geben - sicher ist jedoch, dass es eine Verschlankung des Wasserkopf-Managements geben muss, eine Eliminierung des Standortes in Basel, und eine Veränderung der Wertschätzung, denn: Verwalter und Analysten, die Zahlen (schön)rechnen, Businesspläne schreiben und Marketingkampagnen entwerfen, finden sich überall, aber Menschen, die aus wirklichem Wissen und Können Produktionsprozesse vom der Pflege der Erde über den Anbau der Pflanzen bis zur Abfüllung so gestalten, dass am Ende ein Qualitätsprodukt entsteht, die gibt es immer weniger. Ebenso gibt es immer weniger Menschen, die wirklich von Mensch zu Mensch kommunizieren können, die WELEDA leben und verkörpern und die sich eben nicht alternativ eine Karriere bei Roche oder Novartis vorstellen können. Diese Menschen muss WELEDA finden, überzeugen und halten - vor allem auch durch das gute Beispiel der Geschäftsleitung und durch ein gesteigertes Maß an Wertschätzung, an der es in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer mehr mangelte.
