Vor einiger Zeit schrieb Andrei Loktev, der ehemalige Geschäftsführer der WELEDA Russland GmbH, einen Kommentar zu dem Blogeintrag "Was machen die Ex-Manager?"
Daraufhin entwickelte sich eine Kommunikation, in der er mir seine Not schilderte und bat, die Vorgänge, die sich in Russland im Zusammenhang mit der Entwicklung der WELEDA abgespielt hatten und zur Zeit abspielen, der "westlichen" Welt zur Kenntnis zu geben und sie zu bitten, sich zur Wahrung des Ansehens der Anthroposophie in der Welt und zur Wahrung der Gerechtigkeit einzumischen und Stellung zu beziehen.
Dieser Bitte komme ich hier gerne nach und bitte Sie, diese Informationen so weit wie möglich zu verbreiten. Vielen Dank.
In diesem Beitrag werden die Ereignisse aus der Sicht von Herrn Loktev geschildert, ergänzt durch einige objektive Fakten und Dokumente. Ich freue mich sehr, auch von anderer Seite über diese Zusammenhänge zu erfahren, um ein möglichst klares Bild der Ereignisse zeichnen zu können.
In diesem Beitrag werden die Ereignisse aus der Sicht von Herrn Loktev geschildert, ergänzt durch einige objektive Fakten und Dokumente. Ich freue mich sehr, auch von anderer Seite über diese Zusammenhänge zu erfahren, um ein möglichst klares Bild der Ereignisse zeichnen zu können.
Herr Loktev war (und ist) einer der führenden Anthroposophen Russlands, seit 1981 ist er Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft, seit 1990 Klassen-Mitglied. Zur Zeit ist er Mitglied des Vorstandes der Anthroposophischen Gesellschaft in Moskau.
Seine Not besteht darin, dass er von der jetzigen WELEDA AG und deren jetzigen Vertreter in Russland für die 2006 erfolgte Insolvenz der damaligen WELEDA Russland GmbH, deren Geschäftsführer er war, verantwortlich gemacht und von diesen auf Rückzahlung der Restschulden in Höhe von 175.000 € verklagt wird.
Ich versuche hier die Grundlagen darzustellen, damit Sie sich eine eigene Meinung zu den Ereignissen bilden können.
Die WELEDA Russland GmbH wurde 1992 gegründet als Gemeinschaftsunternehmen der WELEDA AG Arlesheim (75%) und der LAD Moskau (25%), die größtenteils Herrn Loktev gehörte. Er wurde als Geschäftsführer der WELEDA Russland GmbH in Moskau eingesetzt.
Hier kurz einen Blick darauf, was die Geschäftsberichte der WELEDA über Russland aussagen:
In den WELEDA Geschäftsberichten wird die WELEDA Russland GmbH - jeweils mit Zweigniederlassung in St. Petersburg - 2004 bis 2006 aufgeführt.
Im WELEDA Geschäftsbericht 2004 wird die WELEDA Russsland lobend erwähnt. Dort heisst es: "Ein großer Erfolg war die Zulassung von ISCADOR in Russland für die Indikation Hepatitis C. Eine klinische Studie in Moskau hat gezeigt, dass ISCADOR auch für den Einsatz bei Hepatitis C geeignet ist und zu positiven Ergebnissen führt. WELEDA hat entschieden, in diesem Indikationsbereich die Forschung weiterzuführen."
Weiterhin steht in diesem Geschäftsbericht über die wirtschaftliche Lage:
Die Geschäftsentwicklung auf dem russischen Markt gestaltete sich 2004 insgesamt schwierig. In St. Petersburg wurde 2004 eine Tochtergesellschaft der russischen Gesellschaft für einen neuen strategischen Impuls gegründet. Auf der medizinischen Seite konnte in Russland ISCADOR für die Indikation Hepatitis C registriert werden, wodurch sich für 2005 neue Perspektiven ergeben.
Trotz dieser positiven Maßnahmen ist die Geschäftsentwicklung 2005 unsicher und muss genau beobachtet werden. Die eingeleiteten vertrieblichen Initiativen wurden bereits 2004 veranlagt.
und
med. WELEDA Moskau
• Mitarbeiter: 16 (Vorjahr: 23)
• Umsatz: Rubel 18.499.975 (entspricht: CHF 752.949)
• Umsatz pro Mitarbeiter: Rubel 1.156.248 (CHF 47.059)
• Gesellschaftskapital: Rubel 8.106 (CHF 330)
• Anteil WELEDA AG: 75,0%
• Ergebnis nach Steuern: Rubel –2.666.100 (CHF –108.510) (Vorjahr: Rubel –928.789)
• Umsatz: Rubel 18.499.975 (entspricht: CHF 752.949)
• Umsatz pro Mitarbeiter: Rubel 1.156.248 (CHF 47.059)
• Gesellschaftskapital: Rubel 8.106 (CHF 330)
• Anteil WELEDA AG: 75,0%
• Ergebnis nach Steuern: Rubel –2.666.100 (CHF –108.510) (Vorjahr: Rubel –928.789)
Im WELEDA Geschäftsbericht 2005 steht:
med. Weleda Moskau
• Mitarbeiter: 17 (Vorjahr: 16)
• Umsatz: Rubel 22.977.837(entspricht: CHF 1.034.003)
• Umsatz pro Mitarbeiter: Rubel 1.351.637 (CHF 60.824)
• Gesellschaftskapital: Rubel 8.106 (CHF 365)
• Anteil WELEDA AG: 75,0%
• Ergebnis nach Steuern: Rubel 2.418.963 (CHF 108.853) (Vorjahr: Rubel – 2.666.100)
• Umsatz: Rubel 22.977.837(entspricht: CHF 1.034.003)
• Umsatz pro Mitarbeiter: Rubel 1.351.637 (CHF 60.824)
• Gesellschaftskapital: Rubel 8.106 (CHF 365)
• Anteil WELEDA AG: 75,0%
• Ergebnis nach Steuern: Rubel 2.418.963 (CHF 108.853) (Vorjahr: Rubel – 2.666.100)
Seit 2005 gibt es auch die WELEDA Nachrichten in russischer Sprache.
Im Geschäftsbericht 2007 wird WELEDA Russland GmbH noch mit Adresse erwähnt, aber keine Zahlen mehr veröffentlicht, 2008 bis 2011 wird Russland nur als Land genannt, in dem WELEDA Produkte erhältlich sind, erst im WELEDA Geschäftsbericht 2012 taucht WELEDA Russland als neue Gesellschaft wieder auf. Dort steht:
... Zum Wachstum trug die Neugründung von WELEDA Russland ganz wesentlich bei. Diese Gesellschaft war bereits im Jahr ihrer Gründung profitabel. ... In Russland konnte der Umsatz verdreifacht werden, allerdings von einem noch sehr niedrigen Niveau ausgehend. In Russland und Schweden wurde jeweils ein neues Arzneimittel für die Selbstmedikation zugelassen. ... Der Erfolg auf dem russischen Markt basiert auch auf dem Ausbau des Vertriebs über Apotheken und über spezialisierte Babyläden. Die Zielgruppe der werdenden Mütter fühlte sich besonders angesprochen: Die WELEDA Babylinie konnte auf den ersten Platz im russischen Naturkosmetik-Markt vorrücken.
und
Während beispielweise die EuroKrise Südeuropa erheblich belastet, gewinnen Länder wie Brasilien und Russland an Bedeutung. ... WELEDA Brasilien und Russland entwickelten sich sehr dynamisch. ...
Die Zahlen weisen für 2012 einen Mitarbeiterstand von 12 Mitarbeitern und einen Umsatz von 71,6 Mill. Rubel = 1.795 T€ aus, 97% mit Kosmetika.
In keinem der WELEDA Geschäftsberichte wird eine Insolvenz oder eine Schließung einer WELEDA Russland erwähnt.
Was ist also passiert zwischen 2004, wo die erfolgreichen ISCADOR Studien in Russland durchgeführt wurden, und 2012, wo in Moskau eine neue WELEDA Gesellschaft gegründet wurde?
Die mir zugänglichen Dokumente besagen das folgende:
2006 gab die WELEDA AG ihre Beteiligung an WELEDA Russland GmbH auf (obwohl der WELEDA Geschäftsbericht 2005 einen von 18,5 auf 23 Millionen Rubel gesteigerten Umsatz und ein positives Ergebnis meldet!). Herr Loktev hat mir die dazu gehörigen Dokumente übersendet: Ein von den Beteiligten unterschriebenes Protokoll der Vereinbarungen des Rückzugs der WELEDA AG aus ihren Beteiligungen an der WELEDA Russland GmbH (im Protokoll fälschlicherweise als WELEDA Russland AG bezeichnet) vom November 2005, den danach geschlossenen Vertrag zur Übernahme des Darlehens und der Vermögenswerte sowie das offizielle Schreiben der WELEDA AG zur Aufkündigung der Geschäftsbeziehungen mit WELEDA Russland GmbH vom November 2007.
Herr Loktev schrieb dazu am 9. April 2013 in einem Brief an Herrn Paul Mackay als Verwaltungsratspräsident der WELEDA AG und Vorstandsmitglied der AAG (von mir zur besseren Lesbarkeit leicht bearbeitet):
Sehr geehrter Herr Mackay!
Ich schreibe Ihnen wegen einer Geschichte, die mir zufällig vor einigen Tagen bekannt wurde, deren Folge aber meine Existenz bedroht.
Fakten: 1992 wurde die WELEDA Russland GmbH gegründet als Gemeinschaftsunternehmen nach Russischen Recht. 75% der Anteile hielt die WELEDA AG, Schweiz, 25% der Anteile die LAD, Moskau, an der ich immer einen entscheidenden Anteil hatte. Wie erwähnt, wurde ich als Geschäftsführer der WELEDA Russland GmbH eingestellt, mit entsprechender jährlicher Bestätigung durch die WELEDA AG, Schweiz, bis 2006, als die WELEDA AG ihre Beteiligung aufgab.
Die Vermögenswerte der WELEDA Russland GmbH wurden wie folgt verteilt: ein nicht bebautes Grundstück in der Nähe von Moskau, 1HA, wurde auf die WELEDA AG übertragen; die Schulden aus dem Einkauf von Waren gegenüber der WELEDA AG wurden in ein Darlehen umgewandelt. Innerlich fand ich all das nicht gerecht. Die Verhandlungen darüber waren lang und schwer. Letztendlich habe ich all das unterschrieben weil mir versichert wurde, dass die WELEDA Russland GmbH das genannte Grundstück für den Heilpflanzen-Anbau nutzen könnte. Wir wollten das Darlehen zurückzahlen durch weiteren Verkauf von westeuropäischer WELEDA Kosmetik und ISCADOR, das 2003 in Russland registriert wurde, sowie durch Verkauf der in Russland hergestellte Heilmittel, wir hatten die 10 wichtigsten OTC-Medikamente und mehr als 300 andere anthroposophische Heilmittel im Programm.
Diese für uns schwierige Konstruktion hätte funktionieren können. Einen großen Teil des Darlehens bzw. unserer Schulden von insgesamt 250.000 € konnten wir relativ schnell zurückzahlen. Doch die WELEDA AG hatte schon seit 2005 parallel neue Vertriebswege und Partnerschaften in Russland aufgebaut und wir wurden nicht mehr mit ISCADOR und Kosmetik beliefert - Lieferstopp. Was mit dem an die WELEDA AG übergebenen Grundstück geschehen ist, ist uns nicht bekannt. Auch die legale Heilmittelherstellung in Moskau wurde unmöglich gemacht, da der zugesagte Lizenzvertrag seitens WELEDA AG
nie besprochen wurde. Im Jahre 2007 bekamen wir von der WELEDA AG die offizielle Aufkündigung unserer Partnerschaft. Auf meiner Besorgnisse wegen dem restlichen Teil des Darlehens wurde mir versichert, dass uns die WELEDA AG wegen unserer mehr als 15-jährigen und auch teilweise fruchtbare Zusammenarbeit auf jeden Falls nicht verfolgen würde … Wir haben, sozusagen, „viel geweint” und letztendlich all das als „Vergangenheit“ in uns bezeichnet.
Jetzt ist mir plötzlich bekannt geworden, dass die WELEDA AG noch im Jahre 2009 ein Verfahren gegen die WELEDA Russland GmbH, Moskau, beim Schiedsgericht in Moskau angestrengt hat, und zwar ohne uns zu informieren – weder offiziell noch inoffiziell, nicht per Mail oder Telefon. So wurde die WELEDA Russland GmbH wegen der Restsumme von 175.000 € aus den Schulden vom Gericht als insolvent und bankrott erklärt – ohne unsere Teilnahme im Prozess und ohne das wir informiert wurden.
Dies war aber noch nicht Alles, denn 2010 wurde von Vertretern der WELEDA AG ein neues Verfahren am selben Schiedsgericht gegen uns angestrengt, wiederum ohne uns zu informieren, um die Auszahlung der o.g. Verbindlichkeit nach dem Bankrott-Entscheidung zu erreichen. Dabei wächst die Summe natürlich durch Zinsen und Verfahrenskosten.
Jetzt habe ich einige Beschlüsse und Zwischen-Beschlüsse auf der Internetseite des Schiedsgerichts „zufällig” gelesen. Sie laufen darauf hinaus: „das Gericht will den Geschäftsführer im Prozess haben, kann ihn aber nicht finden”. Dabei war ich alle diese Jahre in Moskau tätig, von mir sind mehrere Übersetzungen anthroposophischer Literatur erschienen (R. Steiner, I. Wegmann, V. Bott, A. Selawry, W. Pelikan, Marg. Kirchner-Bockholt, O. Wolf…) ich organisierte Seminare und Vorträge, z.B in der Anthroposophische Gesellschaft und in der Hochschule, bei der Firma WALA in Moskau, ich war auch einer der Dolmetscher während des jüngsten Moskau-Besuches von Frau Sea Zimmermann! Mein Pass, meine Adresse, meine Telefonnummer und Email sind alle diese Jahren unverändert gewesen!
Aber das Schlimmste kommt noch: durch Veränderungen in der russischen Gesetzgebung – dieser Artikel wurde erst 2009 verabschiedet – ist ein Geschäftsführer einer GmbH persönlich, als physische Person, verantwortlich für die Schulden seiner Gesellschaft, wenn er nicht rechtzeitig eine untätige Gesellschaft liquidiert. Der Stand von heute in dieser schmutzigen Geschichte ist, dass man mich persönlich für alle Schulden haftbar machen will, vermehrt durch verschiedene Zinsen, Strafen, Gerichtsausgaben etc.. Nachdem mir diese Angelegenheit jetzt bekannt wurde, werde ich selbstverständlich vor Gericht gehen. Die nächste Sitzung ist am 18 April. Die Juristen sagen, dass die Situation schlecht ist – insbesondere durch meine lange Abwesenheit bei vorigen Prozessen. Ich werden einen guten
Rechtsanwalt bitten mir zu helfen. (Ich denke es ist nicht nötig zu sagen, dass ich kein Vermögen habe um die „Schulden” zu bezahlen … .
Ich komme zum Schluss, sehr geehrter Herr Mackay, ich kann mich vorstellen, dass Sie viel zu tun haben…
Formellerweise könnten Sie mich fragen: „Warum, lieber Freund, schreibst Du dies an mich?”, „Was willst Du eigentlich?”… – Ich hätte nicht grob und direkt geantwortet: „Weil
es alles passiert im Namen der WELEDA AG…” – Ich sage anders: „Wenn es so weiter gehen wird in unserer Anthroposophischen GEMEINSCHAFT, dann werden wir alle, besonders wir, die Verantwortung für die entsprechende soziale Gebiete weltweit tragen, bald, noch während dieses Erdenlebens die bittere Früchte essen…”
Außer Ihrer Funktion als Verwaltungsrat der WELEDA AG, wegen der Sie meinen Schreiben nicht einfach in Ihrem Tisch liegen lassen werden, habe ich gedacht, dass ich Ihnen einigen Menschen nenne, die während meiner mehr als 30-Jährigen anthroposophischen „Karriere” mit mir „zu tun hatten” und denen ich direkt ins Auge schauen durfte (ich nenne auch manche verstorbene Personen, weil wenn ich Ihnen jetzt auch vertraulich schreibe, ich stehe vor ihnen auch):
Sergei und Astrid Prokoffiev, meine liebe und alte Freunden, noch von Ende 70-en Jahren
Herr Dr Hans Werner, Öschelbronn – mein “geistige Vater” und Freund, Lehrer in der Medizin und in der Anthroposophie (seit 1983)
Frau Dr. Michaela Gloeckler (seit etwa 1988)
Herr Dr. Schuppbach (mit ihm wurde 1989 bei mir zu Hause – an derselben Adresse, – im Beisein von Dr. Udo Hermannsdorfer die Entscheidung getroffen, eine WELEDA-Tochter in Russland zu gründen)
Herr Dr. Unger und Frau Ruth Unger (noch seit Sowjetischen Zeiten, in Moskau, meine Erste-Klassen-Leser)
Frau Else Klink (meine erste und ewige Lehrerin in Eurythmie, seit 1987…)
Herr Dr. Olaf Titze, medizinischer Direktor der WELEDA, mein Freund, der ungeheuer viel für uns getan hat.
Herr Dr. Jürgen Schürholz, während aller 90-er Jahre
Herr Dr. Otto Wolf (ich dolmetschte immer bei seiner Vorträgen in Russland, er wohnte sogar jedes Mal bei mir, in der Wohnung, die “WELEDA -Vertreter” jetzt innerhalb 3 Jahren “nicht finden
konnten”)
Frau Irene Johanson (eine der Vorstände der Christengemeinschaft) – seit etwa 1982, manche erste “Weihehandlungen” wurden damals auch in meiner Wohnung gefeiert)
Herr Matthieu van Hoogenband, mein geliebte “Boss” und “Trainer”, mit dem es für mich manchmal schwer war, aber er war Trainer! … Und ich kann mich nicht vorstellen, dass er mit der oben beschriebene Geschichte zu tun hat mit unrechtem Gericht gegen mich als “Sündenbock”…
Ich werde keine weiteren Personen nennen, weil sonst das Gefühl entsteht, ob wollte ich damit irgendwelche spezielle positive Eindrücke auf Sie machen…. Nein. Aber es ist auch keine Lyrik…
Wir haben uns viele Mal gesehen – in Dornach, aber auch in Moskau… Doch miteinander nie gesprochen… Vielleicht noch nicht. Seltsamerweise schaute ich vor einem Monat auf die Website des Goetheanums und sah bei den “Offenen Stellen” zwei Sekretär-Stellen – eine Stelle in der Med. Sektion und die zweite … bei Ihnen. Und ich habe währen einiger Tage ernsthaft überlegt – „und warum nicht? Mein Herz ist in Dornach … Meine Kinder sind erwachsen … Anthroposophie in Russland läuft … Mit der Weleda ist Schluss … Ich kenne das Französische, das Deutsche, etwas das Englische, als Referent-Sekretär arbeitete ich früher viel (sogar als persönlicher Referent des Patriarchs der Russischen Orth. Kirche), als Simultan-Dolmetscher arbeitete ich überall, auch bei manchen UNO und UNESCO Konferenzen….”. – Ich schrieb kurz an Michaela und sie antwortete mir – “Danke, aber Deutsch braucht man als Muttersprache …” – Dann habe ich gedacht – “Vielleicht hat es auch kein Zweck zu versuchen mich bei Herr Mackay zu bewerben …” Und ich schrieb Ihnen nicht …
… Doch – jetzt. Und aus ganz andere Gründen…
Grüßen Sie, bitte, herzlich Ulrike – so darf ich sagen, weil wir uns auch seit Ewigkeit kennen …
Ihr Andrei Loktev, der auf schnelle Reaktionen wartet, sonst… sonst was?!
Die Antwort von Herrn Mackay war kurz und erfolgte umgehend am 12. April per Mail wie folgt:
Sehr geehrter Herr Loktev
Haben Sie Dank für Ihre Mail vom 9. April 2013, in der Sie Ihre Sicht der Rechtsprozesse, in die Sie mit Weleda verwickelt sind, darstellen.
Die Weleda wird in dieser Angelegenheit von ihrer Geschäftsleitung vertreten.
Mit freundlichen Grüssen
Paul Mackay
Vorstand am Goetheanum