... Lesen Sie vielleicht erst den vorherigen Beitrag ... zum besseren Verständnis ...
Ein Antrag auf Ende der Debatte, obwohl noch viele Menschen einen Beitrag geben wollen, in einer Gesellschaft, deren Ziel u.a. die Freiheit des Menschen ist ... eine Gesprächsleitung, die Menschen an den Rednerpult holt, die nicht reden wollten, andere dafür nicht reden lässt ... ein eklatantes Missverhältnis zwischen Befürwortern und Gegnern das Antrags, sowohl in der Quantität als auch in der Kompetenz der von der Gesprächsleitung aufgerufenen Redner (beispielsweise wurde Herbert Holliger, Geschäftsführer der anthrosana Verein für anthroposophisch erweitertes Heilwesen, nicht zugelassen, ich auch nicht ...), ein Vorstand, der jeden Antrag als Angriff empfindet ... als Beispiel für Diskussionskultur kann diese Generalversammlung - wie auch die vorherigen, die ich miterlebt habe - leider nicht dienen, eher als Abschreckung für diejenigen, die nicht leidensfähig genug sind, dies über sich ergehen zu lassen.
Aber nicht nur in der Form, auch inhaltlich ist die Diskussion unverständlich. Da sind hoch qualifizierte Menschen, die einen schützenden Kreis um ein von Insolvenz bedrohtes Unternehmen bilden wollen, die eingebunden werden wollen in die Diskussion um die Zukunft dieses Unternehmens, die aus freiem Willen, engagiert und unentgeltlich, ihre Kompetenz und ihre Zeit einbringen wollen, um die Zukunft dieses Unternehmens zu sichern - und statt diese Menschen willkommen zu heißen, ihr Wissen und Können abzurufen und zu integrieren, werden sie abgewiesen. Jedes andere Unternehmen wäre froh, auch nur einen Bruchteil dieses "Fanclubs" zu haben! Wenn ich Ralph Heinisch wäre, ich würde nach 100 Tagen als CEO eine Einladung an alle Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft aussprechen, um ihnen die Situation des Unternehmens darzustellen und mit ihnen über Lösungs- und Gestaltungsaufgaben und -möglichkeiten zu diskutieren, würde Arbeitsgruppen und Diskussionsforen einrichten und versuchen, diese Kompetenz für die Zukunft der Weleda nutzbar zu machen.
"ich würde nach 100 Tagen als CEO eine Einladung an alle Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft aussprechen, um ihnen die Situation des Unternehmens darzustellen und mit ihnen über Lösungs- und Gestaltungsaufgaben und -möglichkeiten zu diskutieren"
AntwortenLöschenSie sind ein echter Unternehmer, Herr Ferger: eine Grundsatz-Debatte mit der Feuerwehr während eines Katastropheneinsatzes. Das ist aber eine prima Idee...
@ Anonym: Warum dramatisieren? Sicher werden die Damen und Herren der neuen Geschäftsleitung in den nächsten Wochen und Monaten viel zu tun zu haben. Aber um das Vertrauen der Inhaber zu gewinnen, sollte schon mal ein Samstag drin sein, plus etwas Vorbereitung.
AntwortenLöschenDas ist eine Veranstaltung, die ins Kommunikations- und Werbebudget gehört. Und sicher - nicht nur im Vergleich zur ICE-Werbung für Ferrum Phosphoricum - ein gutes "return of investment" gibt.