Die Zuschrift:
Lieber Herr Ferger
Ihre Ausführungen habe ich wiederholt gelesen. Sie haben eine enorme Arbeit geleistet, aber wofür? Sie sehen sich offenbar noch als Mitglied der AAG e.V. an und glauben an eine geistige Verbindung dieser mit Rudolf Steiner? Wissen Sie nicht, dass dieser scheinheilige Verein auf einer furchtbaren, bis heute "gepflegten" Lüge sich gründet, so dass Sie notgedrungen dort als Nestbeschmutzer eingestuft werden, mit dem man nicht spricht? Denn die lieben Mitglieder könnten ja an den Rand des Aufwachens getrieben werden? Man muss den hochheiligen Funktionären doch blindes Vertrauen schenken...
R.St. meinte sinngemäß: Immer wenn bei uns von Vertrauen die Rede war, lief etwas schief.
M.St.: Wir haben uns der Lüge ergeben (so ähnlich). Warum sagte sie auf die Frage, was denn am 8.2.1925 gewesen sei, nur immer: Ich weiss von NICHTS? Ganz einfach weil nichts rechtswirksames geschen ist, weil die gefälschte Anmeldung zum HR NICHT "unterschrieben" wurde, weil niemand dazu am Krankenbett war und R.St. gelinkt worden ist!
Ein längst verstorbener Freund, Schüler von R.St. und M.St., Nicla Don, sagte stets: "Sie haben R.St. aus dem Goetheanum geschmissen". Dementsprechend ist die von ihm geschaffene Büste, von der M.St. schrieb: "Er ist es, ich habe mit ihm gesprochen" im Goetheanum nicht erwünscht und das Original steht im R.St.-Archiv im Keller.
Was Wunder, dass die Asche das Freie Geistesleben "gestört" hat?
Meine Antwort:
Die Anthroposophie ist ein trauriges Kapitel. Ich bin in sie hineingeboren, bin in 3. Generation Waldorfschüler und habe auch eine Waldorflehrausbildung. Sie ist für mich Lebensgrundlage, aber ich nehme mir die Freiheit heraus, im morphogenetischen Feld (von R.S. Akasha-Chronik genannt) die Fäden aufzunehmen von denen ich meine, dass sie diejenigen sind, die zur Weisheit vom Menschen führen – und an dieser Weisheit sind Vereinigungen ausserhalb der Anthroposophie viel näher dran als die Anthroposophen.
Ich bin (bis jetzt) zu der Erkenntnis gekommen, dass R.S. ein Freimaurer des höchsten Grades und ein außerordentlicher Eingeweihter war, der versuchte das Wissen der Freimaurerei öffentlich zu machen.
Deshalb wurde er vergiftet. Die Menschen um ihn herum konnten (oder wollten) das nicht verhindern.
Die Mächte, die die Öffentlichkeit der Weisheit verhindern wollten, haben gleichzeitig Menschen „eingesetzt“, die in der AAG viele „einfache“ Menschen „einfangen“ und ihnen mit der rückwärtsgewandten Betrachtung des Lebenswerkes R.S.s eine Beschäftigung geben und sie damit davon abhalten, in der Jetztzeit zu leben und den Machenschaften der „bösen“ Mächte gefährlich zu werden. Der jetzige Vorstand und auch die Geschäftsführung der WELEDA – die ich ja selbst erleben konnte – sind ebenfalls solche „eingesetzte“ Menschen, die unter der dem Schein, FÜR die Anthroposophie zu sein, GEGEN sie arbeiten.
So werden in der AAG viele Menschen, die von tiefster Seele „guten Willens“ sind, von den wirklichen Schauplätzen des Lebens ferngehalten, so dass sich die Wirklichkeit immer weiter von dem wegentwickelt, was eigentlich gut ist. Z.B. Menschen wie Dr. Abouleish in SEKEM, die wirklich politisch und sozial wirksam werden und sich die Freiheit herausnehmen, R.S. selbst zu verstehen und seine Gedanken in eine andere Kultur zu adaptieren und unabhängig umzusetzen, werden „freundlich ignoriert“. Ich konnte dies bei WELEDA erleben, wo eine Zusammenarbeit mit SEKEM nicht gewünscht war.
Anthroposophie hatte eine Aufgabe in der Menschheitsentwicklung. Sie hat sie nicht ergriffen. Jetzt muss von anderen Menschen und Vereinigungen das weitergeführt werden, für das die Anthroposophie eigentlich eine Aufgabe hatte. Und es kommt ungefähr ein Jahrhundert zu spät, ein Jahrhundert voller Leiden, Kriege und „schlechtem“ Karma.
Dies zeigt auch die anthroposophische „Abstinenz“, was soziale und politische Fragen anbetrifft.
Ich möchte allen Anthroposophen zurufen: Verlasst Eure Studierstuben, engagiert Euch wirklich – kompromisslos, unter Einsatz von Leben, Hab und Gut – für eine wirkliche soziale, politische, geistige und kulturelle Weiterentwicklung der Menschheit. So wie R.S. es getan hat. Die geht nicht durch die x-te Aufführung der Mysteriendramen oder des Fausts. Dies sind nur „Schlaftabletten“ für die Zuschauer, die der Meinung sind, eine wichtige Tat getan zu haben, indem sie sich ein Theaterstück angeschaut haben. Was Faust betrifft – wer ihn verstanden hat, der sollte sich selbst als Besoffener in Auerbachs Keller empfinden, wenn er die Aufführung verlässt.
Es ist für mich ein Erkenntnisweg, dies ist mein augenblicklicher Stand.
Was die AAG anbetrifft: In ihr sind viele Menschen gefangen, die eines wirklich guten Willens sind. Ich habe in dem WELEDA Blog das aufgeschrieben, was ich erlebt habe, um dem einen oder anderen die Möglichkeit zu geben, darüber nachzudenken. Die Beiträge spiegeln auch etwas meinen eigenen Erkenntnisweg. Ich MUSSTE das tun, sonst hätte ich mich nicht im Spiegel anschauen können. Vielleicht gehe ich ja nochmal auf die Generalversammlung am heiligen Hügel und sage nochmal was zu den „lieben Freunden“.
Und was die „Gesellschaft gelebte Weihnachtstagung“ macht und alle anderen die sich mit der „Konstitutionsfrage“ beschäftigen, empfinde ich ebenso rückwärtsgewandt und von den eigentlichen Aufgaben abhaltend. Jetzt haben „kritische“ Anthroposophen sogar noch die Möglichkeit, „innerhalb“ der AAG zu „kämpfen“ – was gibt es für die Mächte, die die Öffentlichkeit der Weisheit vom Menschen verhindern wollen, besseres, als dass sich die Suchenden nach ihr selbst zerfleischen und vor allem mit der eigenen Historie beschäftigen statt in die Welt und in die Zukunft zu schauen, wo sie eigentlich gebraucht würden?
So können diese Mächte ihr Werk ungestört weiterführen. Ein geschicktes Ablenkungsmanöver, auf dass leider sehr viele, sonst recht vernünftige Menschen hereinfallen.
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